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Pressebericht: Profil47

Oranien-Nassau. Nicht die Bohne 0815

Kaffeerösterei & GastronomieDie Namensgebung der Kaffeerösterei erinnert an die Moerser Blütezeit um 1600, mit Prinz Moritz von Oranien-Nassau. Sein Konterfei thront an den stylischen Wänden des überaus geschmackvoll eingerichteten Hauses. Der Moerser Eigentümer Oliver Krach und seine Frau Myriam van Kerkhof haben sich nach vielen Jahren ihren Traum erfüllt.

Der gelernte Fleischer absolvierte nach seinem Fachabitur ein Studium als Oecotrophologe. Aus familiären gesundheitlichen Gründen übernahm er kurzerhand die Fahrschule seines Vaters Friedhelm Krach, bis er als Gebietsleiter einer Firma für professionelle Küchengeräte per Zufall zur Kostprobe in eine Kaffeerösterei geladen wurde. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für das „schwarze Gold“. Fortan war er auf der Suche nach der besten Bohne. Somit war auch seine Ausbildung zum Kaffeeröster, Coffeologen und Barrista eine logische Konsequenz. Im renommierten Ausbildungscenter Coffee Consulate von Dr. Steffen Schwarz in Mannheim, welches durch die European Economic Chamber (EEC) zertifiziert und anerkannt ist, erwerben die Azubis Kenntnisse, die jeden Bereich der modernen Kaffeeindustrie umschließt.

Ein Grund dafür, dass auch Krach die Qualität seiner Produkte generell auf einem hohen Niveau anbieten kann.

Inhaber Oliver Krach & Myriam van Kerkhof„Kaffee ist unsere Leidenschaft. Wir suchen weltweit nach den besten Bohnen, achten auf nachhaltigen Anbau und pflegen den fairen Direkthandel mit Kaffeebauern und Kooperativen. Dafür ist uns kein Weg zu weit. Denn die Suche nach den besten Bohnen ist der erste Schritt zum absoluten Kaffeegenuss. Die Herkunft der Bohnen wirkt sich maßgeblich auf die Eigenschaften des Kaffees aus: Boden, Klima und Höhenlage geben jeder Sorte einen ganz individuellen Geschmack.

Zudem entscheidet die schonende Aufbereitung der Bohnen durch die Produzenten im Ursprung über die Qualität des Kaffees. Aber erst durch die sorgfältige Röstung entsteht ein einzigartiges Gourmetprodukt. In unserer Rösterei veredeln wir feinste Bohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt.“

Von der Tasse rückverfolgbar bis zum Hersteller! Alle Walid MuradiKaffeespezialitäten, die Sie im Oranien-Nassau bestellen, können natürlich auch in 250 g Probierpackungen – und bei Gusto - als 1kg Gebinde käuflich erworben werden. Drei Sorten Kaffee und Espresso bietet die wöchentlich wechselnde Welternte für alle Gäste, auch wenn das Kontingent z.B. nur 800 kg ausmacht.

Spezielle Angebote für die Gastronomie runden das Angebot ab. Mindestens fünf Kilogramm, auch aromatisiert, mit Vanille, Zimt, etc. sollten es dann schon sein. In den Ländern Brasilien, Indien und Mexiko befinden sich die Kaffeefelder, zu denen demnächst organisierte Reisen geplant sind. Seminare für den privaten sowie auch gewerblichen Bereich sind schon jetzt ab sechs Personen buchbar.

„Nur die feinsten Bohnen sind ein gutes Konzept für unser Haus,“ verrät mir der sympathische Vater des sechsjährigen Kimi, der sich schon jetzt in die Fußstapfen seines Vaters orientiert. Linientreue in puncto „beste Qualität“, zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten gastronomischen Bereich. Um 8.30 Uhr beginnt die Frühstückszeit, Mittagstisch ab 12 Uhr, selbstgebackene Kuchen mit einer wirklich guten Tasse Kaffee oder auch Tee, von Gschwendner. Abends à la Carte mit Highend-Produkten von Spitzenkoch Conze, Hochgenuss in angenehm lockerer Atmosphäre. Diesen Spagat haben die Inhaber bravourös gemeistert.

Eingekauft wird bei regionalen Bauern, u.a. beim Fechnerhof in Schwafheim, und Anbietern wie Vreriksen Food Service. Ausgesuchte Spitzenprodukte kommen vom Frischeanbieter RUNGIS-express. Die monatlich wechselnde Speisenkarte bietet feine Köstlichkeiten.

Küchenchef Stephan ConzeAktuelle Auswahl u.a.: Rindertatar mit Wildkräutersalat, Wachtelei und Kapernäpfeln, Pfifferlinge in Kräuterrahm auf Serviettenknödel-Carpaccio, Angeräucherte Forelle aus dem Kaffeerauch mit sautierten Kartoffeln und rahmigem Gurkensalat, Himbeermousse mit Topfenschaum....u.v.m.

Exklusive Weine von Castell Laupendahl komplettieren das „Diner for two“ ebenso wie Gesellschaften für bis zu 60 Personen. Hierfür gibt es einen privaten Raum mit direktem Zugang zur stilvoll gestalteten Außenterrasse. Der kleine Seminarraum, für ca. 15 Personen, bietet schon einen gewissen Luxus mit hauseigenem Beamer und separaten Toiletten. Nicht nur für auswärtige Geschäftsleute ein interessantes Business-Angebot.

Das in mühevoller Eigenarbeit gestaltete Haus mit seinem gemütlich puristischem Interieur ist ein facettenreicher Neuzugang in unserer Region. Ehefrau Myriam van Kerkhof hat ein „Händchen“ für das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre, was einen schon beim Eintreten in die Kaffeerösterei freut. Geschmackvolle Dekorationen sind das Steckenpferd der Gastgeberin, die sich außerdem um das Wohl der Gäste kümmert.

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Profil47 - Neues aus unserer Region
Redaktion: Iris Miss
Fotograf: Frank Theisejans
Ausgabe 4, 2013

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